Welpeninfos / Abgabeinformationen



Unsere Welpen werden natürlich nicht an "jeden" abgegeben.
 Die neuen Besitzer sollten schon wissen, worauf sie sich bei dem Kauf von Frettchen einlassen. Frettchen sind keine einfachen Haustiere und haben viele Ansprüche, die es zu erfüllen gilt. Zudem sind sie auch kostenintensive Tiere, deren Haltung und Pflege schnell teuer werden kann.

All unsere Welpen werden nur mit ausführlichem Schutzvertrag abgegeben. Sofern es nicht anders mit uns vereinbart wurde, geben wir eine Kastrationsauflage (alternativ ein Implantat mit dem Suprelorin-Chip) mit auf den Weg. Nicht mit jedem Welpen sollte gezüchtet werden, darum wollen wir über ein Zuchtvorhaben gerne im vorraus informiert werden. Wir lehnen eine Weiterzucht nicht von vornherein ab, jedoch sollte sich die Zuchtvorstellungen zu einem großen Teil mit unserer Meinung decken und alles gut vorbereitet und geregelt sein.

 Hier könnt ihr lesen, was wir von unseren Welpeninteressenten erwarten.


- Keine Einzelhaltung

 Frettchen sind sehr gesellige Tiere , die viel Zeit mit dem gemeinsamen Spiel, kuscheln oder schlafen verbringen. Eine Einzelhaltung ist nicht artgerecht und führt schnell zu Verhaltensstereotypien und Wesensänderungen. Hunde oder Katzen sind kein Ersatz für einen gleichartigen Partner!

 Keines unserer Babys geht in Einzelhaltung oder alleine in einen Haushalt, in denen noch keine anderen Frettchen leben.

- Artgemäße Unterkunft / Freilauf

 Frettchen sind keine Tiere, die den ganzen Tag in einem Käfig sitzen wollen.

 Wenn sie in der Abwesenheit der Besitzer in einem Käfig sein sollen, muss dieser für 2 Tiere mindestens 2m² groß sein, mehrere Ebenen haben sowie abwechslungsreich gestaltet sein.
 Bei Aussenhaltung sollte das Gehege mindestens 6m² , besser noch 10m² groß sein.  Dies muss abwechslungsreich, ausbruchssicher und wettergeschützt sein und ein isoliertes Schutzhaus / Schlafhaus bieten, damit die Tiere auch im Winter ein wärmeres Plätzchen zum Schlafen haben.

 Wichtig ist, dass die Tiere bei reiner Aussenhaltung trotzdem viel Kontakt zu ihren Menschen haben und die Fütterung und Pflege nicht vernachlässigt wird.

 Auch ist zu beachten, dass Tiere aus Aussenhaltung im Winter nicht in die Wohnung dürfen, da durch die großen Temperaturschwankungen schnell Krankheiten ausbrechen können und das Immunsystem der Tiere leidet.

 Bei der Haltung in einem Käfig in der Wohnung sollte jeden Tag mindestens 3-4 Stunden Freilauf möglich sein. Je länger - desto besser!

 Ein eigenes Zimmer oder gar freie Wohnungshaltung sind uns sehr recht!

- Richtige Ernährung

 Frettchen können nicht mit "Billig-Futter" alt werden. Unsere Frettchen und Welpen werden von Anfang an hochwertig und abwechslungsreich ernährt. Sie kennen hochwertiges Trockenfutter und Naßfutter genauso wie Frischfleisch und Futtertiere.
 Diese Ernährung sollte auch bei den neuen Besitzern beibehalten werden - für ein möglichst langes und gesundes Leben!

 Wenn man sich nicht überwinden kann, Futtertiere anzubieten, so sollte trotzdem mehrmals die Woche frisches, rohes Fleisch angeboten werden.

- Versorgung im Krankheitsfall

 Ein eigentlich selbstverständlicher Punkt, wird aufgrund der Ausführlichkeit hier noch einmal aufgeführt. Dazu gehört natürlich das Impfen sowie die Allgemeine Gesundheitsbeobachtung , die Kastration, Nachsorge und ähnliches.
 Ebenso, wenn auch traurig, das Einschläfern beim Tierarzt wenn es dem Tier einen langen Leidensweg bei schwerer Krankheit oder im Alter erspart.

- Gelegentliches Berichten

 Natürlich hören wir gerne, wie sich "unsere" Babys bei ihren neuen Besitzern benehmen und welchen Unsinn sie anstellen. Wir freuen uns daher immer über Bilder, eine kurze Mail oder kurze Nachricht, wie sich die Kleinen machen. Wir erwarten von niemandem, sich wöchentlich zu melden, sporadisch finden wir es aber schön, unterrichtet zu werden.

- Keine Abgabe an Dritte Personen

 In unserem Schutzvertrag ist festgelegt, dass die Tiere nicht ohne unser Wissen an Dritte Personen oder gar ein Tierheim abgegeben werden. Sollte sich etwas an den Lebensumständen der Besitzer geändert haben, möchten wir darüber informiert werden und gemeinsam eine Lösung für die Tiere finden. Die Rückgabe an uns, bzw ein gemeinsames Besprechen des Problems ist der erste Schritt, danach kann man weiterschauen, wie man am besten damit umgeht.


  




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