Welpen und Zucht


Unser erster Wurf war im Jahr 2005. Davor habe ich mich schon intensiv in das Thema eingelesen und bei Züchtern informiert. Was aber wirklich auf einen zukommt, dass kann einem weder ein Buch, noch ein Gespräch wirklich vermitteln. Denn bei Züchtern sieht man oft nur die niedlichen Welpen, ohne die Arbeit zu sehen, die sie auch machen. Auch Gespräche darüber erscheinen eher harmlos und verdeutlichen nicht, dass es wirklich ein beinahe 24 Stunden Job ist, der zum allergrößten Teil aus Putzen, Putzen, Putzen, Futter zubereiten und sich von den kleinen wilden Welpen beißen lassen, besteht.
Wirklich gute deutschsprachige Bücher über Zucht sind auch nicht erhältlich, so dass ich viele englischsprachige
Bücher besitzte und diese intensiv gelesen habe. Aber auch diese sind oft sehr einfach gehalten und oftmals auf die
"Massenproduktion" ausgelegt statt auf eine Liebhaberzucht.

Frettchenzucht ist eine ernste Sache, an die man nicht unbedarft und "einfach so" herangehen sollte. Es gibt viel zu beachten, man braucht einen kompetenten Tierarzt an seiner Seite, viele Risiken, sehr viel Arbeit, es kostet eine Menge Geld, Zeit und Geduld - trotzdem ist es immer wieder ein schönes Erlebnis zu sehen, wie aus kleinen rosa Würmern richtige Frettchen heranwachsen.

Der Name meiner Zucht "aus der Räuberbande" ist nicht unpassend, wenn ich daran denke wie viel mir die kleinen Räuber schon gestohlen haben - Angefangen von meinem Herz bis hin zu Taschentüchern, Brot, Fernbedienungen, Handys, Schlüssel....

Ich lasse meine Fähen höchstens einen Wurf innerhalb von einem Jahr haben, mit 4 Jahren werden sie kastriert und dürfen ihr Rentendasein bei mir genießen.




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